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Diversity 2 Minuten Lesezeit Praxisbeispiel Stadt Stuttgart
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  • Gastbeitrag von Dr. Ursula Matschke, Leiterin Abteilung für individuelle Chancengleichheit der Stadt Stuttgart 
  • Aktiv gegen Homophobie und Transfeindlichkeit in Stuttgart: Abteilung für Chancengleichheit und ein Arbeitskreis für ein LSBTTIQ-freundliches Stuttgart sowie eine zentrale Ansprechstelle für Mitarbeiter*innen beim Haupt- und Personalamt.
  • Ein Praxisbeispiel aus der INQA-Reihe „Arbeit braucht Dich. So, wie Du bist.“

Aktiv gegen Homophobie und Transfeindlichkeit: Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Community 

Schiefe Blicke, abfällige Kommentare, aggressives Verhalten: Nach wie vor erleben viele Schwule, Lesben und Trans*-Menschen Diskriminierung am Arbeitsplatz. Insbesondere die Unternehmensspitze ist in solchen Fällen gefragt. Führungskräfte sollten sich klar gegen Homophobie und Transfeindlichkeit positionieren. Außerdem sollten sie arbeitsrechtlich gegen Mitarbeiter*innen vorgehen, die sich homophob oder transfeindlich verhalten.  

Die Verantwortlichen der Stadt Stuttgart sind sich dessen bewusst und setzen sich aktiv gegen Homophobie und Transfeindlichkeit ein. In unserer Abteilung für individuelle Chancengleichheit, die direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt ist, schauen wir die Lebenssituation und -entwürfe der Menschen unter genderspezifischen Merkmalen an und erarbeiten Lösungen zur Vermeidung von Chancenbenachteiligungen – zum Beispiel bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatem von Eltern und pflegenden Angehörigen in unterschiedlichen Familienkonstellationen. Seit 2014 ist das Thema „sexuelle Orientierung und geschlechtliche Vielfalt“ ein Schwerpunktthema unserer städtischen Chancengleichheitspolitik. 2020 wurde eine zusätzliche Teilzeitstelle ausschließlich für die Koordination LSBTTIQ geschaffen. LSBTTIQ steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transgender, Transsexuell, Intergeschlechtlich und Queer.

„Zentrale Ansprechstelle“ für Mitarbeitende  

Beobachten oder erleben Mitarbeiter*innen der Landeshauptstadt selbst homophobes oder transfeindliches Verhalten, können sie sich an die „zentrale Ansprechstelle“ für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Identität am Arbeitsplatz wenden. Die „zentrale Ansprechstelle“ ist beim Haupt- und Personalamt im Bereich Personalentwicklung angesiedelt und richtet ihr Angebot an die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung. Sie agiert nach innen, vernetzt das Thema LSBTTIQ mit den Personalentwicklungsprogrammen und koordiniert unter anderem den Regenbogenstammtisch - regelmäßige Treffen von LSBTTIQ Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Die Beteiligung an der Christopher Street Day (CSD) Parade ist hier sicher das sichtbarste Beispiel und ein wichtiges Statement innerhalb der Verwaltung und in die Stadtgesellschaft hinein. Wenn es von einzelnen Ämtern oder Fachabteilungen die Anfrage oder den Bedarf für eine Schulung oder Beratung zu einem bestimmten Thema aus dem Spektrum LSBTTIQ gibt, arbeiten wir als Abteilung für Chancengleichheit mit der „zentralen Ansprechstelle“ eng zusammen und konzipieren ein entsprechendes Angebot. Unsere Arbeitsweise ist stets partizipativ ausgerichtet. Das heißt, wir entscheiden nicht allein über die Vorgehensweise, sondern beziehen unterschiedliche Perspektiven und Expertisen mit ein.

Städtischer Arbeitskreis LSBTTIQ

Ein wichtiges Arbeitsgremium innerhalb der Abteilung Chancengleichheit ist der städtische Arbeitskreis LSBTTIQ Stuttgart. Er berät darüber, wie die Stadt Stuttgart LSBTTIQ-freundlicher gestaltet werden kann. Der Arbeitskreis wurde 2014 ins Leben gerufen und wird seither federführend durch uns geleitet. In diesem Gremium sitzen Vertreter*innen der Regenbogen-Community Stuttgart und aus verschiedenen Bereichen der Fachverwaltungen, z. B. das Haupt- und Personalamt, Jugendamt, Sozialamt, Gesundheitsamt, Kulturamt. Außerdem trifft der Arbeitskreis LSBTTIQ regelmäßig ein Netzwerk von Personalmanager*innen aus Unternehmen und Verwaltungen, um übergreifende Strategien zum Thema zu besprechen.

LSBTTIQ-Beratung und -Projekte sensibilisieren und klären auf 

Eines der ersten Themen war die Etablierung eines spezifischen Beratungsangebotes in Stuttgart. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es lediglich ehrenamtliche Ansprechstellen für LSBTTIQ-Menschen. Die Schaffung eines verlässlichen Regelangebots war ein wichtiger Meilenstein. Durch die städtisch geförderten Beratungsstellen werden auch andere Multiplikator*innen und Fachkräfte aus Arbeitsfeldern wie Schule, Flucht, Jugendarbeit geschult und unterstützt. Es werden beispielsweise stadtinterne Schulungen für Beschäftigte und Führungskräfte sowie externe Workshops in speziellen Zentren angeboten. Keine Theorie, keine abstrakten Abhandlungen – es ist das praktische Tun, das andere überzeugt. Denn der Arbeitskreis packt mit an und ist präsent in der Verwaltung. 

Die Arbeit des LSBTTIQ-Arbeitskreises der Stadt Stuttgart zahlt sich aus. So haben die Pflegeschulen in Baden-Württemberg nach der Beratung des Arbeitskreises das Thema LSBTTIQ mit in den Ausbildungskanon aufgenommen. Von nun an werden Pflegefachschüler*innen, die aus sehr unterschiedlichen Ländern zu uns kommen, von Beginn ihrer Ausbildung an für das Thema sensibilisiert und aufgeklärt. Das Beispiel der Stadt Stuttgart zeigt: Die Verwaltungsspitze muss Teil der Bewegung gegen Homophobie und Transfeindlichkeit sein.

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