Diversity 2 Minuten Lesezeit Sa­fe­Space@work Startseite Angebote INQA-Experimentierräume Schwerpunkt: Diversity

Menschen, die in sogenannten interaktionsintensiven Branchen arbeiten – also dort, wo enger Kontakt zu Patient*innen, Kund*innen oder Gästen herrscht –, erleben häufig starke emotionale Belastungen und Diskriminierung. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen wie ältere Mitarbeitende, Frauen oder Beschäftigte mit Migrationshintergrund. Das Projekt entwickelt daher Ansätze, um Inklusion und Vielfalt in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) dieser Branchen zu stärken.

Projektziel

Ziel des Projekts ist es, Diversität und psychologische Sicherheit in KMU der interaktionsintensiven Arbeit nachhaltig zu verbessern. Dies soll ein Arbeitsumfeld fördern, in dem Beschäftigte unabhängig von Herkunft, Alter, Identität, Religion, Sexualität oder sozialer Position sicher arbeiten, sich einbringen und weiterentwickeln können. Ein solches Klima stärkt die Resilienz der Belegschaften und steigert langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Arbeitsweise

Mit Hilfe partizipativer Analysen, Workshops, Anti-Bias-Trainings, Konfliktmanagement-Methoden, psychologischer Sicherheitsmaßnahmen und Pilotmaßnahmen entwickelt das Projekt nachhaltige DEI-Strategien (Diversity, Equity & Inclusion). Ergänzend entstehen konkrete, praxisnahe Instrumente wie Führungstrainings und Peer-Support-Formate.

SafeSpace@work baut dabei auf den Erkenntnissen und Netzwerken des INQA-Experimentierraum-Projekts NewWork4KeyWorker auf, das bereits Ansätze zu resilienteren Arbeitsbedingungen in systemrelevanten Branchen entwickelt hat.

Im Mittelpunkt steht die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Gastronomie, Handel und Dienstleistungen. Durch diesen breiten Praxisbezug können Lösungen entstehen, die alltagstauglich und gut skalierbar sind – sowie nach Projektende in vielen weiteren Betrieben Anwendung finden können.

Steckbrief

Projektleitung:

Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung e.V. (BIT), Bochum

Projektpartner*innen:

  • Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn), Berlin
  • Universität Hohenheim, Stuttgart
  • Volksbank Ulm-Biberach eG
  • Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland e.V., Dortmund/Münster
  • Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V. (iso), Saarbrücken
  • Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e.V. (KWB), Hamburg
  • Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Berlin
  • Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift
  • Interkultureller Sozialdienst GmbH, Hannover

Projektlaufzeit:

01.12.2025 – 30.11.2027

Webseite:

offen

Diversity
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