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Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Zeitarbeitsunternehmen (GEZA) - Handlungshilfe

  • Stand: September 2011
  • Verfügbarkeit: Verfügbar
  • Artikel-Nr.: 2119

Broschüre

Ein Metallarbeiter trägt Schutzhelm mit Sichtschutz und schleift ein Rohr, so dass Funken sprühen. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Im Rahmen des kürzlich abgeschlossenen Förderschwerpunktes 2008 "Zeitarbeit- neue Herausforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz" des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen wurden zwei Projekte gefördert: GEZA und GRAziL. Diese Handlungshilfe ist ein Ergebnis aus dem Projekt GEZA und richtet sich an alle, die sich für die Einführung oder Erweiterung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Zeitarbeitsunternehmen interessieren.

Zeitarbeit ist nach wie vor eine Boombranche mit enormen Wachstumsraten. Zeitarbeit ist aber auch eine Branche, deren Unfallzahlen und Krankenstand deutlich über dem Niveau anderer Branchen liegt. Geschuldet ist das nicht zuletzt den besonderen Bedingungen der Zeitarbeit, wie z. B. häufig wechselnde Arbeitsumgebungen. Wie Zeitarbeit trotzdem sicherer gemacht werden kann, zeigt diese Handlungshilfe in neun Schritten.

Anschaulichkeit und Praxisnähe sind durch betriebliche Erfahrungen aus dem Modellprojekt gewährleistet, an dem das Personaldienstleistungsunternehmen Manpower, die AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen, das TrainingsZentrumZeitarbeit Dortmund und die Technische Universität Dortmund beteiligt waren. In der dreijährigen Projektlaufzeit von 2008 bis 2011 wurde in der Modellregion Rhein-Main mit zehn beteiligten Manpower-Niederlassungen ein Betriebliches Gesundheitsmanagement entwickelt und implementiert.

Ihre Entscheidung, ob Sie überhaupt ein Betriebliches Gesundheitsmanagement einführen, können Sie mit Hilfe der zweiten Publikation aus dem Projekt treffen. Mit der Entscheidungshilfe erhalten Sie einen Überblick über die Wirkungen, die mit einem Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) erzielt werden können. Sie können die Aufwendungen und Anforderungen verlässlich einschätzen und auf dieser Informationsbasis entscheiden.

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