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Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Gesunder Vorsprung im Wettbewerb - Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit im fränkischen IT-Unternehmen Ingentis

Stärkung und Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit ist auch für die IT-Branche ein immer drängenderes Thema, da das Durchschnittsalter bei nur 35 Jahren liegt. Zugleich gilt es auch, die Attraktivität als Arbeitgeber für hochqualifiziertes Personal zu bewahren. Ingentis hat sich dieser Herausforderung gestellt und vor allem im Bereich der Optimierung der Prozessabläufe insbesondere unter den Aspekten Arbeitszeitregelung und Arbeitszeiterfassung sowie Work-Life-Balance Lösungen gefunden.

Graphische Übersicht des Health-Innovation-Cycle aus dem PräKoNet © PräKoNet

Ausgangslage:

Was war die Herausforderung?

Die Nürnberger Ingentis Softwareentwicklung GmbH entwickelt seit 1997 innovative Lösungen im Anwendungsbereich IT. Dabei ist es für das Unternehmen wichtig, dass die Ressourcen ihrer knapp 50 hochmotivierten MitarbeiterInnen lange erhalten bleiben. Eine Arbeitszeitregelung sollte die Anzahl der Überstunden begrenzen und somit eine bessere Work-Life-Balance ermöglichen. Es zeigte sich jedoch, dass die Beschäftigten mit diesem Arbeitszeitsystem nicht zufrieden waren und die von der Leitung gewünschte Verbesserung nicht eintrat.

Aktivitäten:

Was wurde wie gemacht?

Deshalb entschloss sich die Führung des Unternehmens, hier zu einer neuen Regelung zu kommen und beteiligte sich an dem Forschungsprojekt PräKoNet. Gegenstand dieses Projektes war der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit von IT-Fachkräften über das gesamte Arbeitsleben hinweg. Ziel war es, den beteiligten Unternehmen Instrumente an die Hand zu geben, die den besonderen Herausforderungen der Wissensarbeit entsprechen, z. B. die Reduktion psychischer Belastung bewirken. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern wurden Gestaltungslösungen und konkrete Maßnahmen entwickelt.

Zusammen mit einer quantitativen Befragung aller Mitarbeiter wurden wesentliche Handlungserfordernisse erkannt und mit den Beschäftigten besprochen. Für die ökonomische Bewertung wurde ein neues Instrument zur subjektiven Arbeitsproduktivitätsanalyse entwickelt.

In dem Veränderungsprozess waren sowohl Arbeitnehmer als auch Führungskräfte einbezogen. Bei Ingentis kamen insbesondere innovative Instrumente des Wissenstransfers zum Einsatz. Dabei wurden unterschiedliche Lösungen gefunden:

  • In den workshopähnlichen Health-Factories (Gesundheitswerkstätten) wurde ein neues Arbeitszeitsystem mit einem neuen Zeiterfassungs-Tool vorbereitet.
  • Ebenfalls in Gemeinschaftsarbeit entstand ein Projektorganisationshandbuch, das den Arbeitsprozess von der Akquise bis zum Projektreview darstellt.
  • Das gemeinschaftliche Wissen im Unternehmen wurde mit Hilfe von Blogs und Wikis dokumentiert.

Die Kommunikationskultur wurde verbessert durch verbindliche Meetings, in denen direkt und ohne elektronische Hilfsmittel Dinge besprochen und Wissen weitergegeben werden.

Ergebnisse:

Was konnte erreicht werden?

  • effektivere Arbeitsabläufe
  • sichern der Wettbewerbsfähigkeit
  • höhere Arbeitszufriedenheit
  • verbesserte Feedbackkultur zwischen Arbeitnehmern, auch zu Projektleitern und Abteilungsleitern

Erfolgsfaktoren:

Was können andere davon lernen?

  • Vertrauensbasis durch Kommunikation des Erfahrungswissens in geschützten Räumen
  • konsequent partizipatives Vorgehen
  • Gewinnung der Führungskräfte
  • Transparenz von Zielen und Vorgehensweisen des Gesamtprozesses

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Zusatzinformationen

Logo

Logo von Ingentis

Ansprechpartner/in

Jürgen Kreppner

Geschäftsführung

Ingentis Softwareentwicklung GmbH
Raudtener Str. 7
90475 Nürnberg

Telefon: 0911 - 9897 590

Steckbrief

Themen

  • Führung
  • Arbeitsorganisation & Arbeitszeit
  • Mittelstand

Branche

  • Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen

Bundesland

  • Bayern

Unternehmensgröße

  • 50 - 249 Mitarbeiter

Standort des Unternehmens

Abbildung des Unternehmensstandortes auf der interaktiven Karte