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Motivation und Initiative der Beschäftigten: entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Neuaufstellung der Kanzlei Schröder & Partner

Die Steuerkanzlei Schröder & Partner in Berlin begann 2010, das Unternehmen für künftige Anforderungen fit zu machen. Die Wachstums- und Umstrukturierungsphase gelang – weil die Beschäftigten dabei intensiv eingebunden wurden. Mehr Eigenverantwortung führte zu einer höheren Handlungssicherheit; eine „Kultur der offenen Worte“ förderte lösungsorientiertes Handeln und setzte neue Energien frei.

Mitarbeiter während einer Besprechung
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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Steuerberatungskanzlei Schröder & Partner reden und diskutieren miteinander während einer Besprechung

Ausgangslage:

Was war die Herausforderung?

Angesichts des wachsenden elektronischen Datenaustausches mit den Finanzbehörden wird das Profil von Steuerberatungskanzleien austauschbar. Zusätzlich verschärft sich die Konkurrenzsituation. Die Steuerberatungskanzlei Schröder & Partner entschied sich vor diesem Hintergrund, das Unternehmen umzustrukturieren. Ein neuer Mandantenkreis und zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten gefunden sowie die aktuellen Beschäftigten fester an die Kanzlei gebunden werden. Dadurch wollte sich die Kanzlei besser von der Konkurrenz abgrenzen und als Arbeitgeber attraktiver werden – sowohl für momentan Beschäftigte als auch für künftige neue Teammitglieder. Bei der Profilierung des Unternehmens spielte das Potential der Beschäftigten die wichtigste Rolle.

Aktivitäten:

Was wurde wie gemacht?

  • In der Umstrukturierungsphase standen die Bedürfnisse der Beschäftigten und Mandanten im Mittelpunkt. Die Kanzlei analysierte ihre Stärken sowie ihre Struktur mit Hilfe von Mitarbeitern, Mandanten und eines externen Beraters.
  • Sämtliche internen Prozesse wie die Annahme von Neumandanten, die interne Kommunikation zu fachlichen Fragen, das Anfordern von Unterlagen, die Werte und das Miteinander im Team sowie Qualitätsmanagement-Checklisten für die einzelnen Dienstleistungen wurden überarbeitet bzw. neu ausgerichtet.
  • Das ständige Reflektieren der Prozesse führte zu einer lösungsorientierten und offenen Fehler- und Verbesserungskultur. Sie zeigt sich beispielsweise in den Fehlermeldungen der Beschäftigten. Sie werden so abgefasst, dass daraus möglichst direkte Verbesserungen in Abläufen, Prozessen oder Aufgaben abgeleitet werden können.
  • Eine zweite Führungsebene wurde eingeführt. Dadurch wurde die Geschäftsleitung entlastet; wichtige Beschäftigte konnten neue Herausforderungen angehen.
  • Das Gesundheitsmanagement wurde individuell gestaltet, etwa durch Freistellung für Yoga-Kurse, ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes oder Ernährungsberatung.
  • Es wurden drei Leitsätze entwickelt: „Da bin ich gerne.“ „Alles für den Mandanten.“ und „Immer einen Schritt voraus.“ In Workshops wurde mit den Beschäftigten erarbeitet, wie die Leitsätze in der Arbeit verankert werden können.

Ergebnisse:

Was konnte erreicht werden?

  • Die Beschäftigten haben eine höhere Handlungssicherheit erreicht und identifizieren sich mehr mit der Kanzlei. Sie entwickelten Eigenverantwortlichkeit und Selbstreflexion und können den ständigen Veränderungsprozess selbständig weiterführen. Das führt zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung.
  • Eine „Kultur der offenen Worte“ fördert lösungsorientiertes Handeln. Indem Vorschläge einfach ausprobiert werden, sind schnelle Anpassungen möglich. Alle Veränderungen werden zumindest überdacht, bevor sie angepasst oder auch wieder verworfen werden.
  • Durch das Schärfen des Zielgruppenprofils und das Beschäftigen mit den Bedürfnissen der Kunden konnte eine effektivere und für die Mandanten passendere Beratung und Betreuung entwickelt werden.
  • Die Inhaber gewannen durch das Delegieren von Aufgaben neue Freiräume.
  • Durch die Neuausrichtung konnte die Kanzlei innerhalb von drei Jahren die Zahl der Beschäftigten, den Umsatz und den Gewinn fast verdoppeln.

Erfolgsfaktoren:

Was können andere davon lernen?

  • Nachhaltigkeit in der Führung
  • Schnelle Kommunikation
  • Transparenz der Zahlen

Hinweis:

Die Kanzlei Schröder & Partner gewann 2013 den Wettbewerb „Potenzial Mitarbeiter – Unternehmen machen Zukunft“ der IHK Berlin, AOK Nordost und der Senatsverwaltung Berlin.

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Zusatzinformationen

Logo

Logo der Steuerkanzlei Schröder

Ansprechpartner/in

Dennis Grueneberg

Kanzleimanager

Schröder & Partner - Die Steuerberater
Sarrazinstraße 11 - 15
12159 Berlin

Telefon: 030 / 60 90 00 0

Steckbrief

Themen

  • Führung
  • Führung & Kommunikation

Branche

  • Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen

Bundesland

  • Berlin

Unternehmensgröße

  • 1 - 49 Mitarbeiter

Standort des Unternehmens

Abbildung des Unternehmensstandortes auf der interaktiven Karte