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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Umgang mit aggressivem Verhalten im Gesundheitsdienst

Das Problem der aggressiven Auseinandersetzungen in Kliniken, psychiatrischen Krankenhäusern, heilpädagogischen Einrichtungen und Wohn- und Pflegeheimen wird durch die Ausbildung erfahrener Mitarbeiter zu Trainern für Gewaltprävention in den Betrieben thematisiert.

Aktivitäten

Was wurde wie gemacht?

Jedes Mitgliedsunternehmen im Bereich der Unfallkasse Hessen mit psychiatrischen Einrichtungen hatte im Rahmen des Projektes die Möglichkeit, bis zu 2 erfahrene Mitarbeiter pro Betriebszweig zu Trainern für das Gewaltpräventionsprogramm "PART" ausbilden zu lassen. Hierzu wurde ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, in dem sich das Mitgliedsunternehmen verpflichtet, die notwendigen organisatorischen und personellen Rahmenbedingungen zu schaffen, um das Problem der aggressiven Verhaltensweisen grundsätzlich anzugehen. Im Gegenzug übernahm die Unfallkasse Hessen (UKH) die Ausbildungskosten für die Trainer

Im Zeitraum von 2002 bis 2006 wurden insgesamt 62 Trainer in vier Staffeln ausgebildet. Von diesen wurden bis zum 31.12.2008 über 300 - überwiegend zweitägige - Lehrgänge vor Ort in den Einrichtungen durchgeführt, wobei insgesamt über 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult wurden. In einigen Mitgliedsunternehmen konnte so erreicht werden, dass sich fast alle Mitarbeiter im direkten Patientenkontakt mit dem Thema "Patientenübergriffe" und den Möglichkeiten, diesen vorzubeugen, im Rahmen eines Seminars auseinandergesetzt haben.

Die Präventionsabteilung der UKH steht den Mitgliedsunternehmen und Trainern weiterhin beratend und unterstützend zur Seite. Die seit 2003 jährlich für die Trainer durchgeführte zweitägige Weiterbildung mit Erfahrungsaustausch wird weiterhin angeboten. Trainerausbildungen werden dagegen z. Z. nicht mehr gefördert, da das Projekt zeitlich befristet war und in erster Linie zum Ziel hatte, die Auseinandersetzung mit diesem Problem in den psychiatrischen Einrichtungen anzuschieben.

Ergebnisse

Was kann erreicht werden?

  • koordiniertere Vorgehensweise in Krisensituationen
  • Gewinn an Selbstsicherheit- verbesserte Kommunikation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen
  • Abbau von Ängsten und Unsicherheit

Erfolgsfaktoren

  • Aktivität und Engagement der Trainer
  • Akzeptanz der Trainer im Unternehmen
  • Arbeitgeber ermöglicht die Durchführung hausinterner Schulungen

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Anbieter

Gernot Krämer

Unfallkasse Hessen, Abteilung Prävention
Leonardo-da-Vinci-Allee 20
60486 Frankfurt/Main

Telefon: 069 - 299 72 234

Referenzunternehmen

Udo Wendland

Vitos Bildungsinstitut Bad Emstal
Landgraf-Philipp-Straße 9
34308 Bad Emstal

Telefon: 05624 - 60 10 237
Fax: 05624 - 607 10 237

Steckbrief

Themen

  • Führung & Kommunikation
  • Physische & psychische Gesundheit
  • Pflege
  • Wissen & Kompetenz

Branche

  • Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen

Bundesland

  • Hessen

Unternehmensgröße

  • mehr als 250 Mitarbeiter
  • 50 - 249 Mitarbeiter