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Krisenmanagement für Körper und Seele: Die Unfallkasse Post und Telekom hilft traumatisierten Mitarbeitern im Falle eines Falles mit einem professionellen Maßnahmenpaket

Vor traumatischen Ereignissen ist niemand gefeit. Physische und psychische Folgen lassen sich jedoch wirkungsvoll eindämmen. Die Unfallkasse Post und Telekom hat für die Mitarbeiter ihrer Mitgliedsunternehmen ein umfassendes Maßnahmenkonzept entwickelt. Dieses soll dazu beitragen, dass bei betroffenen Mitarbeitern keine akuten oder chronischen Belastungsstörungen auftreten. Auch andere Unternehmen können von durchdachten Instrumenten wie der Notfallmappe profitieren.

Eine Grafik zum Thema: Das Betreuungskonzept der Unfallkasse Post und Telekom im Überblick.

Ausgangslage

Was war die Herausforderung?

Ob Raubüberfall an der Schalterkasse, ein schwerer Verkehrsunfall bei der Dienstfahrt oder Hundebiss auf dem Kundengrundstück - all dies sind Ereignisse, die bei Menschen extremen körperlichen und psychischen Stress auslösen. Viele Opfer behalten lebenslang gesundheitliche Schäden.

Aktivitäten

Was wurde wie gemacht?

Nicht immer können solche traumatisierenden Erlebnisse gut verarbeitet werden. Um zu verhindern, dass bei betroffenen Mitarbeitern Belastungsstörungen auftreten, wendet die Unfallkasse Post und Telekom ein selbstentwickeltes Konzept an, das im Falle traumatischer Ereignisse eine "Rundumversorgung" sicherstellen soll. Das Besondere am Vorgehen ist, eventuellen traumatischen Störungen in qualifizierter Form mit inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmten Mitteln entgegenzuwirken. Dies beinhaltet konzertierte Maßnahmen vor, während und nach dem traumatischen Ereignis. Konkret umfasst das Maßnahmenkonzept der Unfallkasse Post und Telekom fachkompetente Intervention und Betreuung in drei Stufen:

  • Prävention: Notfallmappe für Mitarbeiter, Information für Führungskräfte, Schulung von betrieblichen Notfallbetreuern für die psychosoziale Unterstützung im Ernstfall
  • Intervention: Betreuung unmittelbar nach dem kritischen Ereignis vor Ort durch den Notfallbetreuer
  • Rehabilitation: Betreuung einige Tage nach dem kritischen Ereignis durch einen Traumatherapeuten

Das Konzept ist seit 2002 in den Mitgliedsbetrieben etabliert und erweist sich als äußerst erfolgreich.

Ergebnisse

Was kann erreicht werden?

  • Reduzierung von Fehlzeiten, die aus akuten Erlebnissen resultieren
  • Vermeidung von akuten und posttraumatischen Belastungsstörungen
  • Vermeidung von Dienstunfähigkeit

Erfolgsfaktoren

  • Transparenz, Kenntnis und Organisation der Vorgehensweise
  • funktionierende Kommunikation zwischen den Akteuren (Betriebsarzt, Führungskraft, Unfallkasse)

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Anbieter

Dr. Fritzi Wiessmann

Unfallkasse Post und Telekom - Außenstelle Darmstadt
Hilpertstr. 31
64295 Darmstadt

Telefon: 06151 - 872 790

Referenzunternehmen

Andrea Schlosser

Sozialberaterin, Abt Arbeitsschutz/Soziales, SNL HR D, 4320-21

Deutsche Post
Eckenheimer Landstraße 242
60320 Frankfurt/Main

Telefon: 069 - 1562 3798

Steckbrief

Themen

  • Gesundheit
  • Psychische Gesundheit
  • Organisationelle & individuelle Resilienz
  • Partizipation & Motivation

Branche

  • Verkehr und Nachrichtenübermittlung

Bundesland

  • Bundesweit

Unternehmensgröße

  • mehr als 250 Mitarbeiter