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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

04.12.2019

Neues Dialogformat startet mit Zukunftswerkstatt #Arbeitswelt2025 in Erfurt

Wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeitswelt? Was sind die zentralen Herausforderungen vor allem in kleineren und mittleren Unternehmen? Um diese Themen ging es in der Zukunftswerkstatt #Arbeitswelt2025 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) am 03. Dezember im Steigerwaldstadion in Erfurt. Gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP), der NEW WORK SE sowie dem Demographie Netzwerk ddn e.V. der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) wurden in dem neuen Dialogformat Fragestellungen und Lösungen für die Arbeitswelt von morgen diskutiert und erarbeitet.

Auditorium © BMAS / Martin Diepold

Björn Böhning, zuständiger Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales: „Die Arbeitswelt wandelt sich rasant. Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen in der Digitalisierung vor besonderen Herausforderungen. Mit ihnen gemeinsam wollen wir die Arbeitswelt 2025 gestalten. Deshalb haben wir mit unserem neuen Dialogformat Zukunftswerkstatt #Arbeitswelt2025 genau diesen Unternehmen einen Raum für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit geboten. Wir nehmen heute viele gute Impulse und Ideen für eine zukunftsfähige Personalpolitik und Arbeitsorganisation mit, die auch richtungsweisend für unsere Politik sein werden. Die Zukunftswerkstatt hat gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Diesen Dialog werden wir im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit fortsetzen.“

Über 500 Gäste – Geschäftsführer/innen und Beschäftigte von Klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU), Personaler/innen, Auszubildende, Studierende, Vertreter/innen von Verbänden und Kammern sowie die Politik – kamen zusammen, um ihre Fragen, Ideen, Erfahrungen und Expertisen einzubringen, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Auch Staatssekräterin Valentina Kerst (Thüringer Ministerium für Wirtschaft), die Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt Dr. Cornelia Haase-Lerch, Ralf Rangnick (Head of Sport & Development Soccer bei Red Bull) sowie Prof. Jutta Rump (INQA-Themenbotschafterin) standen dabei Rede und Antwort. „Als Trainer muss man das ganze Team mitnehmen, wenn man erfolgreich sein will“, sagte Fußball-Coach Ralf Rangnick. ,,Das gilt genauso für Unternehmen, die sich im Wettbewerb behaupten wollen. Die Digitalisierung meistert nur, wem es gelingt, sein Team zu motivieren, den Wandel mitzugestalten.“ Rangnick sprach als Gast der Zukunftswerkstatt über Change-Management, Nachwuchsarbeit und Teamwork.

Im Rahmen von Meet-ups, Impulsvorträgen und praktischen Werkstätten wurden eine Vielzahl von Themen aufgegriffen, die Unternehmen im Zuge der Digitalisierung beschäftigen: z. B. Beispiel Mobiles Arbeiten, neue Arbeitsformen und Vergütungsmodelle, Mitbestimmung 4.0. Geschäftsführer/innen und Beschäftigte von KMU, Auszubildende und zukünftige Arbeitnehmer/innen, Vertreter/innen von Verbänden und der Politik erörterten konkrete Lösungen für die Arbeitswelt von morgen. Vorgesehen ist, diesen Dialog im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit im Jahr 2020 weiterzuführen.

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